HINWEIS : Selma Asotić „Sag Feuer“ und Präsentation der flugschrift N° 55 „Liebesgedichte für Begräbnisse und Revolutionen“, 6. Mai 2026, 19:00 im Literaturhaus Wien >>

→ 6. Mai 2026, 19:00 im Literaturhaus Wien: Selma Asotić: Sag Feuer und Präsentation der flugschrift N° 55 Liebesgedichte für Begräbnisse und Revolutionen / Ljubavne pjesme za sahrane i revolucije

Die bosnische Lyrikerin Selma Asotić hat sich als junge feministische Stimme aus Bosnien international einen Namen gemacht. Im Mai und Juni 2026 ist sie Stipendiatin des Friederike Mayröcker Poets in Residence Programms in Wien. Ihr preisgekröntes Lyrik-Debüt Reci vatra erzählt von Heimat und Fremdsein, Liebe und lesbischem Begehren und Krieg als generationenübergreifender Erfahrung. Auch die deutsche Übersetzung des Gedichtbands Sag Feuer beeindruckt durch einprägsame Bilder und sprachliche Prägnanz. Im Gespräch mit der Autorin und Rebekka Zeinzinger, einer ihrer Übersetzerinnen, stellt Jana Volkmann den Band vor und ergründet seine poetische Wirkkraft im Original und der Übersetzung.

Präsentiert wird außerdem flugschrift N° 55: Liebesgedichte für Begräbnisse und Revolutionen. Die von Selma Asotić gestaltete und von Rebekka Zeinzinger übersetzte aktuelle Ausgabe der Literaturzeitschrift flugschrift geht der Frage nach, welche Rolle Poesie in einer Zeit massiver Unruhen und wachsender Ungerechtigkeit spielt und untersucht das revolutionäre Potenzial des intimsten, introspektivsten Genres – der Liebeslyrik.

Eine Veranstaltung des Forum Literaturübersetzen Österreich im Rahmen von TRADUKI. (Aus dem Programm Literaturhaus Wien)
Selma Asotić, geboren 1992 in Sarajevo, ist Lyrikerin und als Übersetzerin und Dolmetscherin tätig. Ihr erster Gedichtband Reci vatra (2022) wurde mit dem Stjepan-Gulin-Preis und dem Štefica-Cvek-Preis ausgezeichnet und erschien 2025 unter dem Titel Sag Feuer bei edition suhrkamp, in der Übersetzung von Rebekka Zeinzinger und Marie Alpermann.

Rebekka Zeinzinger, geboren 1992, studierte Germanistik, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft. Sie lebt als Übersetzerin und Vermittlerin von Literatur aus dem Bosnischen, Kroatischen und Serbischen in Wien. Für ihre Übersetzung von Milica Vučkovićs Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen erhielt sie den Alexander-Sacher-Masoch-Preis 2025.

Jana Volkmann, geboren 1983 in Kassel, Studium der Europäischen Literaturen in Berlin. Sie lebt in Wien als Autorin und Journalistin und wurde für ihre Prosa und Lyrik mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Reinhard-Priessnitz-Preis 2022 für den Roman Auwald.
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