Am 6. Oktober erscheint die 14. Ausgabe der flugschrift

(Literatur als Kunstform und Theorie): DAS GROSSE SCHEINEN (DAS LACHEN) von Gundi Feyrer; zugleich auch als Wandgestaltung im Foyer des Literaturhauses Wien.

Die 1956 in Heilbronn am Neckar geborene und zur Zeit in Wien und Málaga lebende Autorin, Zeichnerin und Radiokünstlerin Gundi Feyrer wurde eingeladen, die vierzehnte Ausgabe des Literaturfolders flugschrift sowie die Foyerwand des Literaturhauses zu gestalten. In ihrer vielfach verwobenen Text-Bild-Arbeit DAS GROSSE SCHEINEN (DAS LACHEN) bewegt sich ein hochreflexives Erzählmedium in einer Endlos-Schleife zwischen poetischer Selbst-Erfahrung und Erscheinungswelt, ja, man könnte meinen, dieses erzählte Wir ist Fluchtpunkt einer zugleich unbestimmten wie auch bestimmten Aufmerksamkeit, ebenso wie es Fluchtpunkt einer scheinbar sich selbst erschaffenden und einer scheinbar sich selbst zerstörenden Endlosschleife aus Subjekt und Dingwelt ist, und ebenso, dass dieses Wir sich erst im eigenen und dann plötzlich in einem fremd wirkenden Lachen selbst (er)findet und selbst vergisst.

Von Gundi Feyrer erschienen zuletzt die Bücher: Wer nicht daran stirbt, nur ein Mensch zu sein, wird immer nur ein Mensch sein – Fragmente zu den Anfängen Georges Batailles, Feature, 54min. (WDR3 2011); Die Trinkerin oder mein Leben und ich (Ritter 2011); Das Rauschen der Tage (Ritter 2014); 27 DICKE BILDER UND FLIEGENDE SAETZE, Miniaturportraits aus bemaltem Ton und Text (Edition Patrick Frey 2015); Krumme Gedanken (Text/Zeichnung) erscheint 2016 bei Klever.

GRATIS ERSTVERTEILUNG BEI DEN ERICH-FRIED-TAGEN: Internationales Literaturfestival Erich Fried Tage – 6. bis 11. Oktober 2015 Literaturhaus Wien // www.erichfriedtage.com

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